Geschichte und Kultur

Die Kathedrale von Trogir

Die Kathedrale Sv. Lovro (Ivan) nimmt einen herausragenden Platz unter den Trogirer Denkmälern ein, und dies nicht nur als kirchlicher Raum, sondern auch als Gebäude, an dem Stilelemente von der Romanik bis zum Barock erkennbar sind und das wertvolle Kunstwerke birgt. Der Bau der Kathedrale begann um das Jahr 1200, und 1589 wurde sie endgültig fertig gestellt, als das letzte Stockwerk des Glockenturms vollendet wurde, an dem fast zwei Jahrhunderte lang gebaut worden war. Der erste Stock ist im gotischen Stil gebaut und ist ein Werk des Matija Gojković, der zweite Stock trägt Züge der floralen venezianischen Gotik des 15. Jahrhunderts, der dritte wurde Ende des 16. Jahrhunderts vollendet, und den vierten, die pyramidale Spitze, zieren vier manieristische Skulpturen. Man betritt die Kathedrale durch eine Vorhalle, an deren Boden sich ein Taufbecken befindet, an dem Andrija Aleši gearbeitet hat. Das westliche so genannte Radovan-Portal der Kathedrale, auf dem das Baujahr und der Name des Baumeisters am Fuße einer Säule eingemeißelt sind, wurde 1240 fertig gestellt. Durch das Portal gelangen wir in das Innere der dreischiffigen Kirche, die schmale romanische Fenster hat und drei halbrunde Apsiden im Osten, in deren mittlerer sich der Hauptaltar mit einem Ciborium des Meisters Mavro und hölzernen Chorbänken befindet, einem Werk des Ivan Budislavić aus dem 15. Jahrhundert. Die erste Orgel aus dem Jahre 1485 war ein Werk des Fra Urbin. Einer der schönsten Räume der Kirche ist die Kapelle des Bischofs Ivan Orsinij, die zugleich Mausoleum und Kirchenraum ist. In der Sakristei der Kathedrale, der Schatzkammer, sind goldene und silberne Objekte ausgestellt, die die Kirche im Laufe ihres mehrere Jahrhunderte langen Bestehens erworben hat. Im ersten Stock befindet sich die reiche Kapitularbibliothek.

The Kamerlengo fortress

The Kamerlengo fortress is located on the south-western side of the city at the end of the fortifications. The Genoese built a nonagonal tower as the base of their naval fleet on the Adriatic. Immediately after the occupation of Trogir in 1420, Venice extended the tower into the formidable Kamerlengo fortress, such that signs of building in several stages are noticeable on it. It was named after the town Magistrate Camerarius, who conducted its financial and economic works. It was under construction till 1437 and was used for housing the Venetian military garrison in the still insubordinate town of that time. During its construction, Lorenzo Pincino, the state's engineer was consulted, while the construction was performed by master artisan Marin Radoje. Access to the crowning room and the top of the fortress is possible today.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Trogir
Adresse: Trg Ivana Pavla II 1, 21220 Trogir
Tel.: +385(0)21 881 412; 885 628
Fax: +385(0)21 881 412
E-mail: www.trogir.hr ; www.trogir-online.com
Web: tzg-trogira@st.htnet.hr

Marina

Marina ist ein kleiner Ort mit einem Hafen, der „aufgereiht“ am Fuße einer Bucht liegt. Sein Markenzeichen ist das Turmhotel „Biskupova Kula“, das im 16. Jahrhundert für den Bischof von Trogir als Zuflucht vor den Türken gebaut wurde.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Marina
Adresse: 21222 Marina
Tel.: +385(0)21 889 015
Fax: +385(0)21 889 524
E-mail: tzg-makarska@st.htnet.hr
Web: www.makarska.hr

Salona

Man nimmt an, dass hier bereits im 4. Jahrhundert vor Christus eine Stadt gegründet wurde, die unter dem starken Einfluss der griechischen Kolonien stand, sich aber erst mit der Ankunft der Römer im ersten Jahrhundert zu entwickeln und auszudehnen begann. Sie wurde ein bedeutender Hafen und ein politisches, militärisches und wirtschaftliches Zentrum. Es wurden Tempel gebaut, Thermen, ein Forum, ein Amphitheater, Märkte, Lagerhallen, öffentliche und Wohngebäude. Im Konflikt zwischen Caesar und Pompeius stand die Stadt auf der Seite Caesars, der den Krieg gewann. Zum Zeichen seiner Dankbarkeit erhob er sie in den Stand einer Kolonie - "Colonia Martia Julia Salona".

Salona war ein wichtiges Zentrum, das viele Menschen anzog, hierher zu kommen und ihren Platz unter der Sonne zu finden. Einer von ihnen war Gaius Aurelius Valerius Diokletian, der römische Kaiser selbst. Man sagt, dass er aus einer Patrizierfamilie dieser Gegend stammte. Gegen Ende seines Lebens hegte er den Wunsch, sich einen Palast zu bauen, und entschied, dass dies auf der Halbinsel neben Salona an der natürlichen, nach Süden gerichteten Bucht geschehen sollte. Man sagt auch, dass der Kaiser an Rheuma litt, und da es hier Schwefelquellen gab, die lindernd auf seine Leiden wirkten, gab er die Anordnung: „Baut mir einen Palast!“. So begann die Geschichte Splits.

Die Stadt Solin spielte als Krönungsstadt der kroatischen Herrscher eine wichtige Rolle in der kroatischen Geschichte. Von ihrer Bedeutung zeugen auch die vielen Denkmäler aus dieser Zeit wie die Kirche Suplja, die Burgruine, die Schatzkammern und die Funde auf der Insel Gospin Otok, wo in Ausgrabungen neben der heutigen Soliner Pfarrkirche die Fundamente einer Kirche aus dem 10. Jahrhundert und das Grab der Königin Jelena gefunden wurden.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Solin
Adresse: Kralja Zvonimira 69, 21210 Solin
Tel.: +385(0)21 210 048
Fax: +385(0)21 260 900
E-mail: tzg-solin@st.htnet.hr
Web: www.solin-info.com

Diokletianspalast

Der Diokletianspalast ist eines der besterhaltenen Denkmäler römischer Architektur auf der Welt. Der Kaiserpalast wurde als ansprechende Interpolation verschiedener Elemente einer Luxusvilla erbaut: ein Sommerpalast nach dem Bauplan eines römischen Militärlagers (castrum), das durch seine zwei Hauptstraßen in vier Teile geteilt wird. Der südliche Teil des Palasts war dem Schema nach als Wohnung und Ort staatlicher und religiöser Zeremonien für den Kaiser gedacht, und der Nordteil für die kaiserliche Heereswache, die Dienerschaft, als Lagerräume etc. Der Palast ist ein rechtwinkliges Bauwerk (ca. 215 x 180 m) mit vier großen Türmen in den Ecken, vier Toren an den Seiten und je vier kleineren Türmen auf den Mauern. Der untere Teil der Mauern ist ohne jede Öffnung, und der obere Stock ist durch einen moumentalen Bogengang nach Süden und durch Gänge mit großen Fenstern zu den übrigen drei Seiten hin geöffnet. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Bewohner des Palasts, und später auch die Bürger Splits, die Räumlichkeiten ihren Bedürfnissen angepasst, und daher haben sowohl die Gebäude im Inneren wie auch die Außenmauern mit den Türmen ihr ursprüngliches Aussehen stark verändert.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Split
Adresse: Hrvatskog narodnog preporoda 7, 21000 Split
Tel.: +385(0)21 348 600; 348 601
Fax: +385(0)21 348 604
E-mail: tz-split@st.htnet.hr
Web: www.dalmatia.hr

Blaca

Von der Bucht Blaca gelangt man zu einem der schönsten Ausflugsziele in den Bergen und einem der schönsten Denkmäler an der Adria – in die berühmte glagolitische Einsiedelei BLACA, die an einen hohen, steilen Felsen gebaut wurde. Sie ist bekannt für ihre reiche Bibliothek und ihr Planetarium.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Bol
Adresse: Porat bolskih pomoraca bb, 21420 Bol
Tel.: +385(0)21 635 638
Fax: +385(0)21 635 972
E-mail: tzo-bol@st.htnet.hr
Web: www.bol.hr

Hvar

Das Hvarer Theater
Als die Wunden, die die Türken der Stadt 1571 zugefügt hatten, langsam verheilten und als die Unruhen unter den Bürgern langsam nachließen, wurde 1612 das Hvarer Theater gegründet. Damit war dieses Theater das älteste kommunale Theater in Europa.

Fortica
Die Stadtfestung auf Hvar ist bekannt unter dem Namen Fortica. Sie erhebt sich über die Stadt und bot der Stadt mit ihrer dominanten Position und mit Hilfe ihrer Kanonen Schutz. Sie wurde auf den Ruinen einer mittelalterlichen Festung aus dem 16. Jahrhundert errichtet, und die Gebäude innerhalb der Festung wurden in der Zeit der österreichischen Herrschaft angelegt.

Platz und Kathedrale Sv. Stjepan
Der Stadtplatz ist mit seiner Größe von 4500 m2 der größte in Dalmatien. Im Osten ist er durch die Kathedrale und den Bischofspalast begrenzt, in dem sich heute ein Museum befindet. Im Norden und Süden schließen verschiedene öffentliche Gebäude und Paläste den Platz ab. In der Mitte des Platzes befindet sich vor der Kathedrale ein großer Brunnen aus dem Jahre 1520.

Franziskanerkloster
Das Franziskanerkloster liegt an der Bucht names Križa im Süden der Stadt. Es wurde zwischen 1461 und 1471 als Seemannsquartier erbaut. Das Baptisterium mit seinen monumentalen umlaufenden Arkaden und einer Quelle in der Mitte dominiert das ganze Renaissancekloster. Der gesamte Komplex ist von Gärten umgeben und mit einer Mauer eingefasst.

Die Festung Napoleon
In der Zeit der napoleonischen Herrschaft wurde 1811 eine Festung auf dem relativ hohen Berg Sv. Nikola Veliki gebaut, östlich der Stadtfestung. Sie wurde dort erbaut, wo einst das mittelalterliche Heer, ein Aussichtspunkt der Flotte und eine kleine Kapelle lagen.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Hvar
Adresse: Trg Sv Stjepana 16, 21450 Hvar
Tel.: +385(0)21 741 059
Fax: +385(0)21 742 977
E-mail: tzg-hvar@st.htnet.hr
Web: www.hvar.hr ; www.tzhvar.hr ; www.sunnyhvar.com

Vis

Die Stadt Vis geht auf das antike Issa zurück – die älteste urbane Siedlung auf kroatischem Boden. Der Hafen von Vis hatte von jeher eine besondere Bedeutung, vielleicht die größte an der gesamten Adria. Wegen seiner strategischen Position wurden seit der illyrisch-römischen Kriege bis hin zum Heimatlandkrieg viele Seeschlachten darum geführt. Versäumen Sie es nicht, die archäologischen Denkmäler der Stadt Vis zu besichtigen, die sich aus den Resten des antiken Issa, des ersten urbanen Zentrums in Kroatien, entwickelt hat.Während ihrer vierjährigen Herrschaft über die Insel, in der Zeit der Napoleonischen Kriege (1811 bis 1815) erbauten die Engländer mehrere Festungen auf den Hügeln um die Bucht.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Vis
Adresse: Šetalište Stare Isse 2, 21480 Vis
Tel.: +385(0)21 717 017
Fax: +385(0)21 717 018
E-mail: www.tz-vis.hr
Web: tzg-visa@st.htnet.hr

Komiža

Man nimmt an, dass Komiža seinen Namen von dem Ausdruck 'Comme Issa' (wie Vis) erhielt, jedoch gibt es darüber auch andere Theorien. Aber die meisten Experten stimmen darin überein, dass die Siedlung etwa 850 Jahre alt ist, und so feierte sie kürzlich ihre 850-jähriges Bestehen. Am schönsten Strand von Komiža befindet sich eine kleine Renaissancekirche, die als Gusarica (die Seeräuberin) bekannt ist.

Die Kirche wurde am Ende des 16. Jahrhunderts gebaut.
In der Zeit der venezianischen Herrschaft über die Insel Vis ließ 1585 der venezianische Providur Grimaldi einen Turm bauen. Dieser hatte Verteidigungscharakter und diente vor allem dem Schutz vor den häufigen Priatenangriffen.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Komiža
Adresse: 21485 Komiža
Tel.: +385(0)21 713 455
Fax: +385(0)21 713 455
E-mail: tzg-komize@st.htnet.hr

Stari Grad

Um uns leichter an Stari Grad anzunähern, das am Boden einer vier Meilen tiefen Bucht liegt, müssen wir uns in die Vergangenheit zurückversetzen, in die Zeit, da die Griechen von der Insel Paros im Schutze der damals illyrischen Insel im Jahre 385 vor Christus am Platz der heutigen Stadt ihre Kolonie Pharos gründeten, ein wichtiges Bollwerk der antiken Geschichte der Adria.

Die alte griechische Siedlung versank unter dem heutigen Stari Grad, und nur einige fragmentarische archäologische Überreste deuten ihre originale Form an wie z.B. einige Teile der elf Meter langen griechischen Mauern, der so genannten Zyklopenmauern. Diese Mauern sind Teil der nördlichen Stadtmauer, während die östlichen Mauern nur von der Kirche Sv. Ivan aus sichtbar sind. Die Steinblöcke der Stadtmauern stützen die Fundamente des Kirchturms und zeugen davon, dass an diesem Ort einst der Haupteingang zur Stadt lag. Starigrad ist reich an archäologischen Funden und architektonischen Denkmälern, von denen die Villa Petar Hektorovićs das bekannteste ist. Hektorović (1487 – 1572) ist der Autor des ersten realistischen epischen Gesangs der kroatischen Renaissanceliteratur "Die Fischerei und Gedanken eines Fischers".

Sein Sommerpalast ist das zentrale Wehrgebäude in der Stadt, und die Gestaltung des Bauwerks wurde von dem Dichter selber entworfen. In der Villa befindet sich ein Fischteich, der durch einen Kanal mit dem Meer verbunden ist, und ein großer Garten, und das ganze Gebäude, das einst direkt am Meer lag, ist heute ein Museum.

BÜRO DER TOURISTISCHEN GEMEINSCHAFT Stari Grad
Adresse: 21460 Stari Grad
Tel.: +385(0)21 765 763; 766 231
Fax: +385(0)21 765 763
E-mail: tzg-stari-grad@st.htnet.hr
Web: www.stari-grad-faros.hr
 

Ereignis

 
 

Sprache

 
 

Wetter

 
An error has occurred.
Error: Wetter is currently unavailable.

 

Kurs

 
An error has occurred.
Error: Kurs is currently unavailable.