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Wednesday, July 06, 2005

Die Kathedrale von Trogir

By tzsdz tzsdz
Die Kathedrale Sv. Lovro (Ivan) nimmt einen herausragenden Platz unter den Trogirer Denkmälern ein, und dies nicht nur als kirchlicher Raum, sondern auch als Gebäude, an dem Stilelemente von der Romanik bis zum Barock erkennbar sind und das wertvolle Kunstwerke birgt. Der Bau der Kathedrale begann um das Jahr 1200, und 1589 wurde sie endgültig ertig gestellt, als das letzte Stockwerk des Glockenturms vollendet wurde, an dem fast zwei Jahrhunderte lang gebaut worden war. Der erste Stock ist im gotischen Stil gebaut und ist ein Werk des Matija Gojković, der zweite Stock trägt Züge der floralen venezianischen Gotik des 15. Jahrhunderts, der dritte wurde Ende des 16. Jahrhunderts vollendet, und den vierten, die pyramidale Spitze, zieren vier manieristische Skulpturen.

Man betritt die Kathedrale durch eine Vorhalle, an deren Boden sich ein Taufbecken befindet, an dem Andrija Aleši gearbeitet hat. Das westliche so genannte Radovan-Portal der Kathedrale, auf dem das Baujahr und der Name des Baumeisters am Fuße einer Säule eingemeißelt sind, wurde 1240 fertig gestellt. Durch das Portal gelangen wir in das Innere der dreischiffigen Kirche, die schmale romanische Fenster hat und drei halbrunde Apsiden im Osten, in deren mittlerer sich der Hauptaltar mit einem Ciborium des Meisters Mavro und hölzernen Chorbänken befindet, einem Werk des Ivan Budislavić aus dem 15. Jahrhundert. Die erste Orgel aus dem Jahre 1485 war ein Werk des Fra Urbin.

Einer der schönsten Räume der Kirche ist die Kapelle des Bischofs Ivan Orsinij, die zugleich Mausoleum und Kirchenraum ist. In der Sakristei der Kathedrale, der Schatzkammer, sind goldene und silberne Objekte ausgestellt, die die Kirche im Laufe ihres mehrere Jahrhunderte langen Bestehens erworben hat. Im ersten Stock befindet sich die reiche Kapitularbibliothek.
Wednesday, July 06, 2005

Salona

By tzsdz tzsdz
Man nimmt an, dass hier bereits im 4. Jahrhundert vor Christus eine Stadt gegründet wurde, die unter dem starken Einfluss der griechischen Kolonien stand, sich aber erst mit der Ankunft der Römer im ersten Jahrhundert zu entwickeln und auszudehnen begann. Sie wurde ein bedeutender Hafen und ein politisches, militärisches und wirtschaftliches Zentrum. Es wurden Tempel gebaut, Thermen, ein Forum, ein Amphitheater, Märkte, Lagerhallen, öffentliche und Wohngebäude. Im Konflikt zwischen Caesar und Pompeius stand die Stadt auf der Seite Caesars, der den Krieg gewann. Zum Zeichen seiner Dankbarkeit erhob er sie in den Stand einer Kolonie – „Colonia Martia Julia Salona“.

Salona war ein wichtiges Zentrum, das viele Menschen anzog, hierher zu kommen und ihren Platz unter der Sonne zu finden. Einer von ihnen war Gaius Aurelius Valerius Diokletian, der römische Kaiser selbst. Man sagt, dass er aus einer Patrizierfamilie dieser Gegend stammte. Gegen Ende seines Lebens hegte er den Wunsch, sich einen Palast zu bauen, und entschied, dass dies auf der Halbinsel neben Salona an der natürlichen, nach Süden gerichteten Bucht geschehen sollte. Man sagt auch, dass der Kaiser an Rheuma litt, und da es hier Schwefelquellen gab, die lindernd auf seine Leiden wirkten, gab er die Anordnung: „Baut mir einen Palast!“. So begann die Geschichte Splits. Die Stadt Solin spielte als Krönungsstadt der kroatischen Herrscher eine wichtige Rolle in der kroatischen Geschichte. Von ihrer Bedeutung zeugen auch die vielen Denkmäler aus dieser Zeit wie die Kirche Suplja, die Burgruine, die Schatzkammern und die Funde auf der Insel Gospin Otok, wo in Ausgrabungen neben der heutigen Soliner Pfarrkirche die Fundamente einer Kirche aus dem 10. Jahrhundert und das Grab der Königin Jelena gefunden wurden.
Wednesday, July 06, 2005

Der Diokletianspalast

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Der Diokletianspalast ist eines der besterhaltenen Denkmäler römischer Architektur auf der Welt. Der Kaiserpalast wurde als ansprechende Interpolation verschiedener Elemente einer Luxusvilla erbaut: ein Sommerpalast nach dem Bauplan eines römischen Militärlagers (castrum), das durch seine zwei Hauptstraßen in vier Teile geteilt wird. Der südliche Teil des Palasts war dem Schema nach als Wohnung und Ort staatlicher und religiöser Zeremonien für den Kaiser gedacht, und der Nordteil für die kaiserliche Heereswache, die Dienerschaft, als Lagerräume etc. Der Palast ist ein rechtwinkliges Bauwerk (ca. 215 x 180 m) mit vier großen Türmen in den Ecken, vier Toren an den Seiten und je vier kleineren Türmen auf den Mauern. Der untere Teil der Mauern ist ohne jede Öffnung, und der obere Stock ist durch einen moumentalen Bogengang nach Süden und durch Gänge mit großen Fenstern zu den übrigen drei Seiten hin geöffnet. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Bewohner des Palasts, und später auch die Bürger Splits, die Räumlichkeiten ihren Bedürfnissen angepasst, und daher haben sowohl die Gebäude im Inneren wie auch die Außenmauern mit den Türmen ihr ursprüngliches Aussehen stark verändert.
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